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Geschichte der Schützengesellschaft Schmölln e.V. Das Schützenwesen hat in Deutschland eine jahrhunderte lange Tradition. Bereits im Mittelalter wurden Vereinigungen in verschiedenen Formen zum  Schutze der Bürger geschaffen. Mit der Aufstellung von  stehenden Heeren überlebte sich allmählich der ursprüngliche Gründungsgedanke und die bestehenden  Bünde, Gilden, Bruderschaften und Schießgesellschaften richteten ihre Tätigkeit auf  Geselligkeit, Zusammenhalt  und sportlichen Vergleich aus. Diese im 19. Jahrhundert zunehmende Entwicklung fand schließlich in der Gründung des Deutschen Schützenbundes 1861 in Gotha einen Höhepunkt. Bereits kurz vorher hatte sich der Thüringer Schützenbund unter Federführung von Albert Sterzing ebenfalls in Gotha gebildet. Thüringen ist also das Ursprungsland der organisierten deutschen Schützenwesens. Auch in Schmölln ist diese Entwicklung an Hand vorliegender Dokumente nachweisbar. So gab es mehrere Schützen- Kompanien, die bis in die 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts bestanden. Nach dem Kriege war es in Schmölln vornehmlich die Gesellschaft für Sport und Technik die sich in einem Trainingszentrum Sportschießen für die Förderung von Kindern und Jugendlichen annahm. Am 6. Juni 1990 gründeten 15 ehemalige und aktive Sportschützen die Schützengesellschaft Schmölln. Die Ausgangssituation mit zwei vorhandenen Schießständen für  Gewehr- und Pistolenschießen war der Sache förderlich und ließ die Mitgliederzahl aus allen Altersgruppen rasch auf über 100 anwachsen. 1992 kam es zu unterschiedlichen Auffassungen in der Vereinsentwicklung und es kam zu einer Gründung eines weiteren Vereins - der Neuen Schützengesellschaft Schmölln. Diese übernahm nach Ablauf des Mietvertrages mit der Stadt Schmölln im Dezember 1995 schließlich die Betreibung beider Schießstände. Für die SG Schmölln ergab sich nun die Notwendigkeit der Schaffung einer eigenen Anlage für ihre Tätigkeit. Nach der Sichtung einiger Möglichkeiten erwies sich die in der Altenburger Textima vorhandene unterirdische Schießanlage als geeignet und es kam nach raschen Verhandlungen bereits im Dezember 1995 zum Abschluss eines Mietvertrages für einen langen Zeitraum der Nutzung. Nach zehn Monaten Umbauzeit mit vielen Arbeitsstunden der Mitglieder und Handwerker fand am 19.10.1996 die Einweihung statt. In den folgenden Jahren kamen alle notwendigen Funktionsräume hinzu und heute ist diese  Anlage „unter Tage“ umfassend für das sportliche Schießen nutzbar. Damit verfügt der Verein nicht nur für den Sport, sondern auch für die Geselligkeit und die Fortführung der Tradition beste Voraussetzungen. Die Mitglieder sollen sich hier wohl fühlen, wenn sie ihrem Hobby nachgehen. Die sportlichen Leistungen blieben nicht aus und so war der Verein besonders im Ordonnanzgewehrschießen erfolgreich. Zuerst in Thüringen und besonders ab 2003 bei den Deutschen Meisterschaften konnten mehrmals Medaillenränge in der Mannschaftswertung bei den Deutschen Meisterschaften erreicht werden. Das Jahr 2012 brachte dem Verein in dieser Disziplin sogar einen Deutschen  Meistertitel und einen  3. Platz in  der  Einzelwertung,  sowie  den  3. Platz in der Mannschaftswertung ein. Tradition der SG Schmölln ist es auch bei besonderen Anlässen Salut zu schießen und mit der Böllerkanone aufzutreten.
Geschichte Schützengesellschaft Schmölln e.V. Geschichte